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Fluent Forms vs. WPForms vs. Gravity Forms: Das beste Formular-Plugin 2026

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Formular-Editor mit Drag-and-Drop-Feldern in WordPress

Jede WordPress-Seite braucht früher oder später ein Formular — spätestens wenn Buchungen, Bewerbungen oder Bezahlvorgänge dazukommen, reicht ein simples Kontaktformular nicht mehr. Drei Plugins dominieren 2026 den Markt: Fluent Forms, WPForms und Gravity Forms. In meinen Schulungen und Kund:innen-Projekten setze ich alle drei regelmäßig ein — sie unterscheiden sich aber deutlich in Preis, Performance und Funktionsumfang. Dieser Vergleich richtet sich an Solopreneure, kleine Unternehmen und Agenturen, die vor der Formular-Entscheidung stehen und wissen wollen, welches Plugin zu ihrem Budget und ihrem technischen Anspruch passt.

Formular-Editor mit Drag-and-Drop-Feldern in WordPress

Fluent Forms (Gratis-Tier sehr großzügig + Pro ab ca. 79 $/Jahr pro Domain): natives, schlankes WordPress-Plugin von WPManageNinja. Gebaut für Performance — kein unnötiger jQuery-Ballast, kein aufgeblähtes Frontend. Conditional Logic, Multi-Column-Layout und Basis-Stripe/PayPal-Zahlung sind bereits im Gratis-Tier enthalten.

WPForms (Lite gratis + kostenpflichtig ab 49,50 $/Jahr Basic bis 299,50 $/Jahr Elite): der Marktführer, vor allem im US-Raum, bekannt für die riesige Vorlagen-Bibliothek und den einfachsten Einstieg überhaupt. Conditional Logic gibt es erst ab dem Basic-Tarif.

Gravity Forms (rein kommerziell, ab 59 $/Jahr Basic bis 259 $/Jahr Elite): der Agentur- und Entwickler-Favorit. Kein Gratis-Tier, dafür das mit Abstand mächtigste Add-on-Ökosystem für komplexe Formular-Logik.

Dieser Beitrag ist Teil meiner laufenden WordPress-Tool-Vergleiche — dort sammle ich alle Plugin- und Tool-Vergleiche der Seite an einem Ort.

Fluent-Forms-Editor mit Conditional-Logic-Einstellungen

Vergleich auf einen Blick

Kriterium Fluent Forms WPForms Gravity Forms
Preis Einstieg 0 € (Gratis-Tier) 0 € (Lite) bzw. 49,50 $/Jahr Basic 59 $/Jahr (kein Gratis-Tier)
Preis Pro-Tarif ab 79 $/Jahr pro Domain 199,50 $/Jahr (Pro) 159 $/Jahr (Pro, 3 Sites)
Conditional Logic ✅ bereits im Gratis-Tier Erst ab Basic-Tarif ✅ über Basic-Add-ons
Zahlungs-Integration (Stripe/PayPal) Basis gratis, volle Funktionen in Pro Ab Plus-Tarif Add-on, teils ab Basic
Anzahl Vorlagen 65+ 2.000+ ~30, dafür sehr flexibler Formular-Editor
Performance-Impact Sehr niedrig Niedrig bis mittel Mittel (add-on-abhängig)
Deutschsprachiger Support Kein offizieller DE-Support Kein offizieller DE-Support Kein offizieller DE-Support, teils über Agentur-Partner
Lernkurve Flach Sehr flach Mittel bis steil

Fluent Forms — meine Erst-Empfehlung für die meisten WordPress-Seiten

Stärken: Fluent Forms ist als natives PHP-Plugin gebaut, ohne unnötige externe Abhängigkeiten — das spürt man an der Ladezeit. Das Gratis-Tier ist mit 35+ Feldtypen, Conditional Logic, Multi-Column-Layouts, Spam-Schutz und über 15 Integrationen bereits für die meisten Solopreneur-Websites völlig ausreichend. Der Drag-and-drop-Builder ist modern und intuitiv, und Pro-Lizenzen kosten deutlich weniger als bei der Konkurrenz — ohne dass zentrale Funktionen künstlich in höhere Tarifstufen verschoben werden.

Schwächen: Die Vorlagen-Bibliothek ist mit rund 65 Layouts überschaubar im Vergleich zu WPForms. Das Add-on-Ökosystem von Drittanbietern ist kleiner als bei Gravity Forms — für sehr spezielle Enterprise-Integrationen (z. B. Nischen-CRMs) fehlt manchmal ein fertiges Add-on. Auch der Bekanntheitsgrad ist im deutschsprachigen Raum noch geringer als bei den beiden etablierteren Konkurrenten, entsprechend weniger deutschsprachige Tutorials und Community-Foren gibt es aktuell.

Wann Fluent Forms: Für die überwiegende Mehrheit meiner Kund:innen — Dienstleister-Seiten, Coaches, kleine Shops, Vereine, Buchungsformulare. Wenn Performance und Preis-Leistung im Vordergrund stehen und kein extrem spezialisiertes Add-on gebraucht wird.

WPForms — der einfachste Einstieg für Einsteiger:innen

Stärken: Kein anderes Formular-Plugin macht den ersten Schritt so leicht. Der Setup-Wizard, die über 2.000 Vorlagen und die klare, aufgeräumte Oberfläche machen WPForms zur ersten Wahl für alle, die noch nie ein Formular-Plugin bedient haben. Besonders im US-Markt ist WPForms extrem verbreitet, entsprechend groß ist die Community und die Anzahl an Tutorials.

Schwächen: Conditional Logic — eine Grundfunktion, die Fluent Forms bereits gratis anbietet — gibt es bei WPForms erst ab dem kostenpflichtigen Basic-Tarif. Die Preisstruktur mit vier Stufen (Basic, Plus, Pro, Elite) wird schnell teuer, sobald Sie Zahlungs-Integrationen oder Marketing-Anbindungen brauchen — und die günstigen Einführungspreise gelten oft nur im ersten Jahr, danach steigen die Verlängerungspreise spürbar. Wer mit dem gratis Lite-Tarif startet, stößt bei den meisten praxisrelevanten Anforderungen sehr schnell an eine Bezahlschranke.

Wann WPForms: Für absolute Einsteiger:innen ohne technischen Hintergrund, die eine große Vorlagen-Auswahl schätzen und bereit sind, für Grundfunktionen wie Conditional Logic zu bezahlen. Auch praktisch, wenn eine bestehende US-Agentur oder ein US-Theme WPForms bereits mitbringt.

Gravity Forms — der Agentur- und Entwickler-Favorit

Stärken: Kein Formular-Plugin bietet ein derart ausgereiftes Add-on- und Entwickler-Ökosystem. Komplexe mehrstufige Formulare, Workflow-Automatisierungen, tiefe CRM- und Zahlungs-Integrationen sowie eine saubere PHP-API machen Gravity Forms zum Standard in Agentur-Projekten mit individuellen Anforderungen. Die Hook-Struktur ist für Entwickler:innen ausgezeichnet dokumentiert.

Schwächen: Kein Gratis-Tier — Sie zahlen ab dem ersten Formular. Mit 59 $/Jahr im Basic-Tarif und bis zu 259 $/Jahr im Elite-Tarif ist Gravity Forms in der Grundausstattung das teuerste der drei Plugins, und viele nützliche Add-ons kosten zusätzlich extra. Die Lernkurve ist für Nicht-Techniker:innen spürbar steiler als bei den beiden anderen Plugins.

Wann Gravity Forms: Agenturen und Entwickler:innen, die komplexe, individuelle Formular-Workflows bauen — mehrstufige Bewerbungsprozesse, tiefe API-Integrationen, kundenspezifische Berechnungen. Weniger geeignet, wenn Budget oder technisches Know-how begrenzt sind.

Tabellarischer Vergleich der drei Formular-Plugins

Sie wollen ein Formular-Plugin nicht nur installieren, sondern auch wirklich sinnvoll konfigurieren — inklusive Zahlungs-Integration und DSGVO-konformer Datenspeicherung? In meinem Online-Kurs zeige ich Ihnen genau das Setup, das ich bei Kund:innen-Projekten standardmäßig einrichte. → Zum Online-Kurs

Direkter Vergleich: die Details, die wirklich zählen

Funktion Fluent Forms WPForms Gravity Forms
Multi-Step-Formulare Pro Ab Pro-Tarif Add-on (Basic-Add-ons)
Datei-Upload Gratis (Basis), Pro (erweitert) Ab Basic Add-on
Nutzerregistrierung/-Login Pro Ab Pro-Tarif Add-on
PDF-Generierung Pro Ab Pro-Tarif Add-on (Drittanbieter)
E-Mail-Marketing-Anbindung (Mailchimp etc.) Gratis (Basis-Integrationen) Ab Plus-Tarif Add-on
Anzahl Integrationen/Add-ons 60+ in Pro Umfangreich, gestaffelt nach Tarif Größtes Drittanbieter-Ökosystem
Entwickler-API/Hooks Solide, wachsend Solide Sehr ausgereift, Branchenstandard
DSGVO/Datenspeicherort Lokal in der WP-Datenbank Lokal in der WP-Datenbank Lokal in der WP-Datenbank

Ein Punkt, der in keiner der drei Tabellen auftaucht, aber in der Praxis oft übersehen wird: Spam-Schutz auf Formular-Ebene ersetzt keine Website-Sicherheit. Alle drei Plugins bieten Honeypot- und reCAPTCHA-Optionen gegen Formular-Spam — die grundlegende Absicherung Ihrer WordPress-Installation gegen Angriffe ist damit aber nicht erledigt. Mehr dazu in meinem Vergleich Wordfence vs. Sucuri vs. Solid Security.

Preise im Vergleich (Stand 2026)

Tarif-Stufe Fluent Forms WPForms Gravity Forms
Kostenlos ✅ sehr großzügig ✅ (Lite, eingeschränkt)
Einstiegs-Tarif ~79 $/Jahr (1 Domain) 49,50 $/Jahr (Basic, 1 Site) 59 $/Jahr (Basic, 1 Site)
Mittlerer Tarif im Einstiegs-Tarif bereits enthalten 199,50 $/Jahr (Pro, 5 Sites) 159 $/Jahr (Pro, 3 Sites)
Top-Tarif Lifetime-Option ab ~299 $ 299,50 $/Jahr (Elite, unlimitiert) 259 $/Jahr (Elite, unlimitiert)

Wichtig: Bei WPForms handelt es sich bei den genannten Preisen meist um reduzierte Einführungspreise für das erste Jahr — die Verlängerung kann deutlich teurer ausfallen. Bei Fluent Forms sind alle Pro-Funktionen bereits im günstigsten Tarif enthalten, der Unterschied zwischen den Stufen liegt nur in der Anzahl der Domains.

Für wen eignet sich was?

Einsteiger:in/Solopreneur: Wenn Sie zum ersten Mal ein Formular-Plugin einrichten und kein Budget für laufende Lizenzkosten haben, ist Fluent Forms die pragmatischste Wahl — Conditional Logic und Basis-Zahlung sind gratis dabei, und der Drag-and-drop-Builder ist auch ohne Vorkenntnisse schnell verständlich. Wer lieber mit einer riesigen Vorlagen-Auswahl startet, sich an die Hand nehmen lässt und bereit ist, für Grundfunktionen zu bezahlen, ist mit WPForms ebenfalls gut bedient.

Kleines Business: Sobald Buchungsformulare, mehrstufige Anfragen oder eine Stripe/PayPal-Integration dazukommen, zahlt sich Fluent Forms Pro preislich klar aus — voller Funktionsumfang zu einem Bruchteil der Kosten von WPForms Pro oder Gravity Forms Pro, und die Domain-basierte Lizenz passt gut zu Unternehmen mit nur einer oder wenigen Websites. Wer bereits stark im WPForms-Ökosystem verankert ist (z. B. über ein bestehendes Theme oder eine Agentur, die WPForms mitliefert), bleibt oft aus Bequemlichkeit dabei — solange das Budget für die höheren Tarifstufen vorhanden ist.

Agentur/Enterprise: Bei komplexen, individuellen Formular-Workflows mit tiefen API-Anbindungen, mehreren Entwickler:innen im Team und Budget für Add-ons ist Gravity Forms der Industriestandard — die Investition in die steilere Lernkurve lohnt sich hier durch die Flexibilität, insbesondere wenn mehrere Client-Websites zentral über Add-ons und ein einheitliches Entwickler-Framework verwaltet werden.

Mein Fazit

Für die meisten WordPress-Projekte empfehle ich 2026 Fluent Forms. In meinem Pillar-Beitrag WordPress-Plugins 2026: Welche brauchen Sie wirklich? nenne ich Fluent Forms bereits als Erst-Empfehlung für die Kategorie Formulare — dieser Vergleich zeigt im Detail, warum: natives Performance-Verhalten, ein großzügiges Gratis-Tier mit Conditional Logic und Basis-Zahlungsanbindung, ein moderner Drag-and-drop-Builder und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das WPForms und Gravity Forms deutlich unterbietet.

WPForms bleibt meine Empfehlung für absolute Einsteiger:innen, die den einfachsten Onboarding-Prozess und die größte Vorlagen-Auswahl wollen und bereit sind, für Grundfunktionen zu zahlen. Gravity Forms empfehle ich weiterhin dort, wo es wirklich komplex wird — Agentur-Projekte mit individuellen Workflows und tiefen Integrationen, bei denen das mächtige Add-on-Ökosystem den höheren Preis rechtfertigt.

Häufige Fragen

Kann ich später von einem Plugin zum anderen wechseln?
Technisch ja, mit Einschränkungen. Alle drei Plugins bieten Import-Funktionen für gängige Formate, aber komplexe Conditional-Logic-Regeln und Add-on-spezifische Einstellungen müssen meist manuell nachgebaut werden. Ein Wechsel bei wenigen Formularen ist an einem Nachmittag erledigt, bei umfangreichen Setups planen Sie einen ganzen Tag ein.

Ist die kostenlose Version von Fluent Forms wirklich praxistauglich, oder nur ein Lockangebot?
Praxistauglich. Anders als bei WPForms Lite sind Conditional Logic und eine Basis-Zahlungsanbindung bereits im Gratis-Tier enthalten — für viele einfache Websites reicht das dauerhaft aus.

Welches Plugin nutzen Sie selbst auf wptraining.at?
Ich setze Fluent Forms ein — Performance und der großzügige Gratis-Funktionsumfang haben bei meiner eigenen Seite den Ausschlag gegeben.

Funktionieren alle drei Plugins mit Elementor?
Ja, alle drei bieten native Elementor-Widgets oder Shortcode-Einbindung. Die Darstellung im Page-Builder ist bei allen dreien zuverlässig.

Brauche ich für Zahlungsformulare zusätzlich ein Zahlungs-Plugin wie WooCommerce?
Nein, für einfache Einzelzahlungen (z. B. eine Anzahlung oder Gebühr) reicht die Stripe/PayPal-Integration der Formular-Plugins. Für einen vollständigen Produkt-Shop mit Warenkorb, Versand und Lagerbestand ist WooCommerce weiterhin die richtige Wahl.

Wie wirkt sich die Formular-Plugin-Wahl auf die DSGVO-Konformität aus?
Alle drei speichern Formular-Einträge standardmäßig lokal in der WordPress-Datenbank Ihres Servers — das ist DSGVO-freundlicher als viele externe Formular-Dienste. Achten Sie zusätzlich auf eine explizite Einwilligungs-Checkbox und eine sinnvolle Lösch-Frist für alte Einträge.

Verlangsamt ein Formular-Plugin meine Website spürbar?
Kaum messbar, solange Sie nur ein bis zwei Formulare pro Seite einbinden. Der Unterschied zeigt sich eher bei sehr formularlastigen Seiten mit vielen eingebetteten Formularen gleichzeitig — hier liegt Fluent Forms durch die schlankere Code-Basis spürbar vorn, während add-on-lastige Gravity-Forms-Setups tendenziell mehr Skripte nachladen.

Wenn Sie sich nicht zwischen drei Plugins entscheiden wollen, sondern direkt das richtige Setup für Ihre eigene Website aufbauen möchten, ist mein Online-Kurs der schnellste Weg dahin: Ich zeige Ihnen live, wie ich Fluent Forms mit Conditional Logic und Zahlungsanbindung aufsetze. → Zum Online-Kurs


Bildquelle Featured & Inline: eigens erstellte Illustrationen im pletzenauer-Design (keine Stock-Fotos).

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